Vor einigen Jahren lernten meine Eltern unseren heutigen Freund in Deutschland kennen. Er stammt aus Kamerun und betreibt ein Geschäft, das auf uns als Sammler ausländischer Musikinstrumente, starke magische Anzugskräfte ausübt. Sie betraten damals dieses afrikanische Kleinod und seine herzliche und offene Art verzauberte sie beide. Gegenseitig erzählten sie von ihrer Arbeit, er von seinem Land, von Freud und Leid und ein langes, tiefes Gespräch nahm seinen Lauf. Schon zu dieser Zeit sprach er sie mit "Mama" und "Papa" an. Dies ist eine Höflichkeitsform in seiner Heimat. Natürlich sahen sie sich auch ein wenig um und fanden das ein oder andere für das Museum. Mein Vater griff in eines der Regale, und hielt unserem Freund eine Rassel entgegen. "Was kostet sie?", fragte er ihn. Er lächelte und sagte: "Sie ist unverkäuflich, sie gehört mir, seit vielen Jahren, fast mein ganzes Leben!" Vater stellte sie zurück an ihren Platz.

Wiederum einige Jahre später tauchte mein Vater mit mir bei ihm auf. Herzliche Begrüßung, wie geht's, Austausch der aktuellen und verflossenen Neuigkeiten und dann...: "Wir sehen uns ein wenig um!" Er bedient eine andere Kundschaft. Vater kommt zu mir, zeigt mir eine Rassel und meint: "Wäre das nicht ein schönes Instrument für unsere Sammlung?" Auf jeden Fall! Sie hat eine besondere Ausstrahlung, irgendetwas sagt sie zu uns, schade nur, dass wir nicht die kameruner Rasselsprache sprechen. Unser Freund kommt zu uns zurück, Vater fragt nach dem Preis, - er lächelt nur zu mir herüber und sagt: "Papa hat vergessen, dass sie unverkäuflich ist!"

Die nun folgende Schilderung wird nie das wiedergeben können was wir drei dort gemeinsam erlebten!

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