Erh-hu

Erh-hu ist die chinesische Geige. Sie wird von Solisten, kleinen Ensembles und auch im Orchester gespielt. Oft findet man alte Männer in Parkanlagen in einem Pavillon sitzend und ihre Seele dem Klang ihres Instrumentes verleihen. Der Klang ist scharf und süß zugleich. Er kann ohrenbetäubend bis schmeichelnd sanft, gezogen, schroff und unförmig bis zärtlich sein.

Der Kopf der Geige ist mit einem Drachen geziert, die Decke ist aus Schlangenhaut hergestellt. Auf der Rückseite ist sie verziert und mit Öffnungen versehen. Diese sind mit unseren F-Löchern zu vergleichen. Der Bogen, bzw. die Pferdeschweifhaare des Bogens sind durch die beiden Stahlsaiten des Instrumentes gefädelt.

Die Erh-hu wird in der Leiste mit dem Korpus der Geige gehalten. Die Schlangenhaut zeigt nach rechts, die linke Hand greift die beiden Saiten (zugleich) und der Bogen wechselt zwischen tiefer und hoher Saite indem der Spieler den Bogen zu sich her oder von sich weg führt. So muss der Bogen auf beiden Seiten mit Kolofonium bestrichen werden.

Sehr gute Erh-hu-Spieler beherrschen unsere Violinkonzerte auf dem (2-saitigen!) Instrument! Meine auf der chinesischen Geige gespielte uns bekanntere Melodie ist von einem Violinkonzert "etwas" weiter entfernt! ... Üben, üben!

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