Dieses Instrument erwarb ich bei einem gut befreundeten Händler. Als ich ihn wieder einmal in seiner wundervollen, winzigen Musikzauberwelt besuchte, hatte er dieses Instrument im Eingangsbereich aufgestellt. Er überzeugte mich sehr schnell von der einfachen Spielweise und meine Augen sahen, dass dieses Instrument auch in der Ausführung ein Prachtstück ist. Ringsherum ist es mit Perlmut verziert, - da sieht man einen Fischer, Bäume, einen Turm, Häuser, Berge, Vögel, eine Brücke und Menschen, die verschiedentlichen Tätigkeiten nachgehen... Eigentlich blieb mir garnichts über, als es zu kaufen - und so tat ich dies. Im Museum angekommen, fing ich gleich zu üben an. Die rechte Hand zupft die eine und einzige Saite mit der rechten Hand mittels eines Büffelhornplektrons, während die linke Hand an dem links am Instrument angebrachten Büffelhornstab die Spannung erhöht und erniedrigt. Wunderbar! Nach einiger Zeit tat ich das, was ich sonst nie tue, - ich schaute ins Internet, suchte Dan Bao und klickte auch gleich den ersten Beitrag an. Da wurde erklärt: "Mit der einen Hand zupft man die Saite, mit der anderen verändert man die Tonhöhe und mit der nächsten..." ...der nächsten?... - ich habe nur zwei!! - Ich verließ die Seite ohne mir weitere Gedanken über Menschen mit drei Händen zu machen und klickte den zweiten Beitrag an. Ein Video. Wie erleichtert war ich doch, als ich erkennen konnte, dass es doch noch eine kleine Chance für mich gab Dan Bao zu lernen: der Spieler hatte auch nur zwei Hände!! - Ich hörte und sah mir das kurze Video an und musste feststellen, dass dieser überaus begabte Dan Bao - Spieler mit seinen zwei Händen Töne diesem Instrument entlockte die unvorstellbar schön waren, aber nun ganz und garnicht dem entsprachen, was ich über das Instrument wusste. Bei mir gab es den Grundton (leere Saite), zwei Töne aufwärts und ebenso abwärts. Er spielte sehr tiefe und extrem hohe Töne und er zupfte die Saite überall an, - ganz rechts und ganz links und in der Mitte auch. Beim ersten Zusehen konnte ich ihm sein Geheimnis nicht entlocken, doch der zweite Durchlauf brachte es zu Tage! Die dritte Hand!!- es war die dritte Hand! - - Dieses Instrument gehört für mich zu den schwerst zu erlernenden Instrumenten die ich kenne. Die sogenannte "dritte Hand" ist die "Unterkannte" der senkrecht gestellten Handfläche der rechten Hand. Sie berührt die Saite minimal und nur ganz kurz und nur dann, wenn man dies mit äußerster Sorgfalt und an der absolut richtigen Stelle tut, wird ein Flageolettton hörbar. Unglaublich! Unglaublich schwer! Ich übe weiter, unverdrossen, mit kleinen, bescheidenen Erfolgen - wie Sie ja bereits hier soeben hören konnten...! Nur noch am Rande bemerkt: dieses Instrument ist den modernen Anforderungen gewachsen. (Unten rechts auf die nächste Seite weiterklicken...). Sehen sie rechts vorne den Eingang für das Kabel, der es möglich machen würde bei einer "lauten Musik" mit dabei sein zu können?

Öffnungszeiten & Preise
Aktuelles
Home
Movies
E-Mail an uns
über uns
Instrumente
Country
Links
Newsletter
Fotos >>>